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Herzlich Willkommen!

Ab diesem Sonntag, 10. Mai 2020, 10.00 Uhr feiern wir wieder Gottesdienst in der Auferstehungskirche.

Wir haben dazu ein Schutzkonzept erarbeitet, um die Ansteckungsgefahr für alle so gering wie möglich zu halten.
Die Gottesdienste werden, wenn es das Wetter zuläßt, im Freien auf der Kirchenwiese gehalten.
Im Freien wie in der Kirche muss der Sicherheitsabstand vom 2 m eingehalten werden und Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
Bitte denken Sie daran, zum Gottesdienst Ihren Mund-Nasenschutz mitzubringen.
Die Kirche wird nach jedem Gottesdienst gesäubert und wo nötig desinfiziert.
Die Türen halten wir öffen, so dass keine Türklinken berührt werden müssen.
Wir haben die Abstände in den Bänken so markiert, dass sie den Empfehlungen von 2 Metern zwischen den Besuchern entsprechen.
Damit haben wir natürlich ein eingeschränktes Platzangebot. Es stehen 50 Sitzplätze zur Verfügung. Wir werden Ihnen einen Platz zuweisen. Wir bitten, den Anweisungen des Sicherheitsteams zu folgen. 
Der Gottesdienst wird maximal 25 Minuten dauern, so dass das Tragen des Mund-Nasenschutzes aushaltbar ist.
Dieser muss während des gesamten Gottesdienstes aufbehalten werden. Vorerst verzichten wir deshalb auf das Singen.

Wenn Sie erkrankt sind, Kontakt zu Corona-Kranken hatten oder Symtome einer Erkältungserkrankung spüren, dürfen Sie nicht am Gottesdienst teilnehmen. 
 
Zum Sonntag Kantate, 10. Mai 2020 gibt es zum ersten Mal das Angebot eines kurzen online Gottesdienstes, den ein Team aus den Bamberger Stadtgemeinden gemeinsam vorbereitete hat. Hier der Link zu diesem Gottesdienst: https://www.youtube.com/watch?v=NpSxFBlDSck&feature=youtu.be
 
Gemeindeveranstaltungen können weiterhin nicht stattfinden.
 
Weiterhin sind wir für Sie da:
Wenn Sie ein Gespräch suchen oder Unterstützung brauchen wenden Sie sich an uns.

Unsere Kirche bleibt tagsüber geöffnet.

Zeit und Raum für Stille und Gebet.

Dreimal am Tag lädt das Gebetsläuten ein auch zu Hause mitzubeten.

Aktuelle Andacht
Vergangene Andachten

Liebe Nutzer unserer Website, seit einiger Zeit gibt es im Dekanat Bamberg ein neues Format der Schnipselgottesdienste.

Diese finden Sie auf der Website des Dekanats, auf Facebook und direkt auch auf unserem Dekanatskanal "evangelisch im Dekanat Bamberg" auf YouTube. Ab 4. Juli steht unser 5. Schniselgottesdienst im Netz. Es ist ein besonderer Gottesdienst, denn eigentlich wollten wir am kommenden Sonntag unseren Dekanatskirchentag feiern, aus Anlaß des 1000. Jubiläums von St. Stephan.

Sie finden ihn unter folgendem Link: https://youtu.be/O5l1UcqdCCA

 

Gemeindeveranstaltungen dürfen über einen längeren Zeitraum nicht stattfinden.

Nehmen sie die Gottesdienstangebote in ARD, ZDF und im Bayerischen Rundfunk wahr.

Entdecken Sie Andachten, Podcasts und vieles Interessante auf der Hompage unserer Landeskirche: https://www.bayern-evangelisch.de

Ausstellung „Sehnsucht Heimat“     Flucht – Vertreibung – Neuanfang

In der Auferstehungskirche Bamberg, Pestalozzistr. 25, 96052 Bamberg

Verlängert bis 31. August, täglich geöffnet während der Öffnungszeit der Kirche von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Informationen: pfarramt.auferstehung.ba@elkb.de und Tel. 0951 / 31257.

Unter folgendem Link finden Sie ein Video zur aktuellen Ausstellung: https://youtu.be/dwvC6lv5yHE

Aktuelles zur Ausstellung
Andacht zur Ausstellung

 

„Sehnsucht Heimat“. Flucht – Vertreibung – Neuanfang

Am 30. Juni hatten wir zu einer Andacht zum Abschluss der Ausstellung eingeladen.

Im Mittelpunkt stand diesmal die Geschichte der Greiffenbergglocke, die aus Nieder-Wiesa in Niederschlesien über Umwege schließlich in die Auferstehungskirche nach Bamberg kam. - Sie finden die Geschichte dieser besonderen Glocke als eine eigene Ergänzung der Ausstellung. – Michaela Pöhlau und Amélie Pöhlau haben Lieder gesungen und begleitet, dafür herzlichen Dank! Der Liedvortrag von Amélie „Close Every Door“ aus dem Musical „Joseph“ von Andrew Lloyd Webber erinnerte auch an das Leiden der in Konzentrationslager verschleppten Menschen und ging unter die Haut. Gemeinsam in vielen Sprachen sangen wir „Hevenu shalom alechem! Wir wünschen Frieden für alle!“ Mit dem Lied „Kein schöner Land in dieser Zeit“ klang die Andacht aus, und jeder mag mit diesem Land seine eigene Heimat verbinden, ob es nun Bayern oder Franken, Schlesien oder Mecklenburg, Italien oder Frankreich, Spanien oder England ist.

Ebenfalls am 30. Juni haben wir erfahren, dass die Ausstellung noch in der Auferstehungskirche verbleiben kann, da die nächste Station Corona-bedingt abgesagt wurde. So haben wir die Möglichkeit, die Ausstellung noch bis zum 30. August zu zeigen.

Für die Ausstellung wurden Menschen interviewt und fotografiert, die ihre alte Heimat verlassen und eine neue Heimat suchen mussten. Im Mittelpunkt der Bilder und Texte steht ein Gegenstand, den die Menschen aus ihrer alten Heimat mitgenommen haben. Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg Flucht und Vertreibung erlebt haben, kommen darin zu Wort – genauso wie Menschen, die erst in den letzten Jahren fliehen mussten.

So etwas wie ein innerer Dialog über Generationen und Nationalitäten hinweg entsteht und lädt ein, selbst auf Spurensuche zu gehen: Sehne ich mich nach Heimat oder bin ich zu Hause? Was trägt mich, wenn Sicherheiten in meinem Leben wegbrechen?

Gemeinsam mit dem Fotografen Wolfgang Noack und der Grafikdesignerin Katja Pelzner haben die Pfarrerinnen Sonja Dietel, Aguswati Hildebrandt Rambe und Kerstin Voges sensibel in Bild und Wort gebracht, was Menschen ganz unterschiedlichen Alters und ganz unterschiedlicher Herkunft in den Dynamiken von Flucht, Vertreibung und Neuanfang erleben mussten, aber auch erleben mussten.

Aus dem Bauernmuseum Frensdorf haben wir als Leihgabe einen Handwagen ausgestellt, dessen frühere Besitzer mit diesem Handwagen das, was sie von ihren Habseligkeiten auf ihre Flucht mitnehmen konnten über 165 km weit von Rosenberg in der Nähe von Stettin bis nach Dargun in Mecklenburg bei Rostock transportiert haben.

Unsere Vertrauensfrau des Kirchenvorstands Gabi Hofmann-Roll hat aufgeschrieben, wie ein Stück Brot das Leben ihrer Familie retten konnte.

Meine eigene Familie hat keine Fluchtgeschichte. Die Geschichte, die meine Mutter vom Kriegsende in Erlangen erzählt hat, habe ich ebenfalls in die Ausstellung aufgenommen, weil darin Flüchtlinge aus Russland eine besondere Rolle spielen: ohne die Diplomatie und die Sprachkenntnisse der russischen Nachbarin wäre die Begegnung mit den amerikanischen Soldaten vielleicht anders verlaufen.

Mit der Ausstellung laden wir Sie dazu ein, sich mit dem Thema Flucht, Vertreibung und Neuanfang auseinanderzusetzen, und miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir wollen Erlebtes teilen und einander Anteil geben an unseren unterschiedlichen Erfahrungen und Lebensgeschichten.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bedanken bei allen, die uns bei der Aufstellung der Ausstellung unterstützt haben sowie bei allen, die einen Beitrag zur Ausstellung eingebracht haben, und bei allen Besuchern und Gästen, von denen wir immer wieder positive Rückmeldungen bekommen haben.

Pfrn. Doris Schirmer-Henzler


Aktueller Gemeindebrief (PDF)