Kirchenvorstandswahl 2018

Am 21. Oktober 2018 ist

Kirchenvorstandswahl

Das leitende Gremium unserer Gemeinde wird gewählt – von Euch und Ihnen.
Was macht ein Kirchenvorstand – oder KV – eigentlich?
Lohnt es sich, da dabei zu sein?

Zum Wahlleitfaden: PDF


Eine, die es wissen muss, ist Sabine Greiner-Fuchs, Kirchenvorsteherin aus Schammelsdorf. Pfrin. Kowalski stellte ihr die Fragen für das Interview zur Kirchenvorstandswahl:

KK: Wie lange warst du jetzt im Kirchenvorstand?
SGF: Seit Herbst 2012, also eine ganze Amtszeit, insgesamt 6 Jahre.
KK: Was waren die Aufgaben des Kirchenvorstands?
SGF: Der KV bespricht alles, was mit der Leitung der Gemeinde zu tun hat: zum Beispiel Bauvorhaben, wie unsere neue Orgel oder die Renovierung der Glocken im letzten Jahr. Wir haben auch Veränderungen am Gottesdienstablauf auspro-biert, und im Kirchenraum: der Eingangsbereich der Auferstehungskirche wurde umgestaltet. Jetzt haben wir ein Fürbittenbuch, eine Infowand und Fächer für die vielen Infozettel.
Es gibt aber auch repräsentative Aufgaben bei besonderen Gottesdiensten wie Konfirmation und Orgeleinweihung, da sind wir Kirchenvorsteher*innen natürlich dabei.
Und dann gibt es noch die Mitarbeit in verschiedenen Ausschüssen, wie zum Beispiel GKG*, Bauausschuss, Jugendausschuss, Dekanatssynode usw. Wer möchte, kann auch bei Veranstaltungen wie der Langen Nacht der Kirchen, dem Lutherjahr, beim Glaubenskurs oder der Ausrichtung des Gemeindefestes und anderer Feierlichkeiten mit anfassen.
Der KV ist das Bindeglied zwischen Gemeinde und Pfarrern. Wir leiten Fragen, Lob und Kritik, die wir erhalten, weiter und besprechen sie, wenn nötig, in den Sitzungen.
KK: Das ist doch umfangreich! Was hat dir gut gefallen an dieser Arbeit?
SGF: Der Kontakt und Austausch mit Christen aus unserer Gemeinde und unserem Dekanat. Unsere Kirche wird sich verändern müssen, wenn sie überleben will, ich möchte dazu gerne einen Beitrag leisten.
KK: Warum lohnt es sich, für den Kirchenvorstand zu kandidieren?
SGF: Christen brauchen einen Ort, an dem sie ihren Glauben leben können und zwar zusammen mit anderen Christen. Für mich ist die evangelische Kirche und die örtliche Kirchengemeinde dafür immer noch der beste Platz, und deshalb lohnt es sich in dieser Gemeinde mitzuarbeiten.
KK: Was würdest du an dieser Arbeit verändern wollen?
SGF: Im Prinzip nichts, Kirche ist eine große und traditionelle Institution und sie bewegt sich in einem absoluten Schneckentempo. Ich würde mir etwas mehr Flexibilität wünschen.
KK: Warum trittst du noch einmal bei der KV-Wahl an?
SGF: Weil ich daran glaube, dass unsere Kirche eine Zukunft hat und ich an der Gestaltung dieser Zukunft mitwirken will.
KK: Liebe Sabine, vielen Dank für dieses Interview!
                               * GKG = Gesamtkirchengemeinde Bamberg

Für unsere Kirchengemeinde werden 8 Kirchenvorsteher*innen gewählt und zwei aus der Gemeinde berufen. Dafür sind natürlich alle Gemeindeglieder gefragt: Wollen Sie sich für Ihre Gemeinde engagieren und hier Verantwortung übernehmen?

Kandidieren können alle evangelischen Gemeindeglieder ab 18 Jahren. Kennen Sie jemanden, den Sie gerne vorschlagen würden? Oder möchten Sie selbst antreten, bzw. noch weitere Informationen dazu erhalten? Dann melden Sie sich bei Pfrin. Kowalski oder dem Vertrauensausschuss der Kirchengemeinde: Babsi Gardill, Martha Grämmel, Andrea Fendt, Wolfgang Titze oder Jens-Eckhard Meyer!